STRAFVERTEIDIGUNG
Die Widersprüche in der Ermittlungsakte, belegt mit Dokument und Seite
Die Vorbereitung der Verteidigung ist Lesearbeit gegen die Uhr. Die Ermittlungsakte kommt mit der Akteneinsicht, oft umfangreich und als Scan, und häufig entscheidet eine Abweichung zwischen zwei Schilderungen desselben Geschehens.
Fragen, die sich in diesem Bereich tatsächlich stellen
- „Wo widersprechen sich die Zeugenaussagen in der Ermittlungsakte?“
- Die Vernehmungen werden in Behauptungen zerlegt, und jede wird mit dem abgeglichen, was die Akte an anderer Stelle sagt. Ein widersprüchliches Paar erscheint mit beiden Zitaten, Dokument und Seite, und Sie bestätigen oder verwerfen es.
- „Wie durchsuche ich eine Ermittlungsakte, die nur als Scan vorliegt?“
- Jede Seite der Akte durchläuft beim Import die Texterkennung, bis zur letzten Seite. Liegt die durchschnittliche Erkennungssicherheit eines Dokuments unter 70 %, wird das Dokument markiert, damit Sie seine Zitate mit dem Original abgleichen.
- „Wie war der zeitliche Ablauf des vorgeworfenen Geschehens laut Akte?“
- Die Ereignisse werden mit Datum und Uhrzeit aus den Aussagen gewonnen und auf einer Zeitachse zusammengeführt, jedes mit der Aussage und der Seite, aus der es stammt.
Scans, die sich nicht durchsuchen lassen
Die Akte aus der Akteneinsicht besteht oft aus Bilddateien. Ohne Texterkennung findet die Suche darin nichts, und damit bleibt das Material bei der Vorbereitung unsichtbar.
Abweichungen gehen in der Menge unter
Zwei Vernehmungen zum selben Abend, im Abstand von Wochen protokolliert, werden selten nebeneinander gelesen.
Wenig Zeit
Das Material kommt spät, der Termin zur Hauptverhandlung steht.
Was Legalnaut dafür tut
- Jede gescannte Seite durchläuft beim Import die Texterkennung, sodass die gesamte Akte als durchsuchbarer Text vorliegt.
- Aussagen werden in Behauptungen zerlegt und abgeglichen. Widersprüchliche Paare werden Ihnen mit beiden Quellen vorgelegt, und ein Zeugenprofil bündelt jede Aussage einer Person mit den Widersprüchen, die die Akte zeigt.
- Ein Vernehmungsleitfaden entsteht allein aus dem Zeugenprofil: Hintergrund, günstige und ungünstige Tatsachen und Vorhalte zu jedem bestätigten Widerspruch, jede Frage mit Verweis auf eine Zeile und deren Fundstelle.
- Eine Chronologie des vorgeworfenen Geschehens entsteht aus dem Material selbst.
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